7. No Limits Open, Antwerpen/Belgien
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oben: Alisa Bilali (l.) und
Camilla Pfeffer (r.) starteten für Deutschland
(Alle Fotos: Thomas Schütte)
links: Blumenschmuck in den
belgischen Nationalfarben
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Es ist "nur" ein
Einladungsturnier, dennoch hat sich das "No Limits Open" in Antwerpen
in seiner jungen Geschichte zu einem weltweit beachteten Event
entwickelt. Sage und schreibe 19 Nationen aus 5 Kontinenten (Europa,
Asien, Afrika, Australien, Nordamerika) waren diesmal vertreten! Was
wohl in erster Linie an einer ganz ausgezeichneten Organisation, einer
sympathisch-familiären Atmosphäre und einer sehr
professionellen Präsentation liegt (z.B. eine
äußerst informative, angenehme und
publikumsfreundliche Moderation). Und im nächsten Jahr soll es
sogar eine neue Wettkampf-Arena geben... Sportlich steht der
ausrichtende Verein "No Limits Gymnastics" unter den Fittichen der
einstigen sehr erfolgreichen tschechoslowakischen / später
tschechischen Gymnastin Jana Vesela.
Bei der 7. Auflage des "No Limits
Open" im belgischen Antwerpen siegte die Russin Daria Koroleva (63,850)
sehr deutlich vor den beiden Lokalmatadorinnen Katrien Morbee
(Forza Ritmica Gent, 54,108) und Cathérine
Gerontitis (Les Provinciales Verviers, 53,809). Insgesamt
waren 14 Gymnastinnen der Meisterklasse im Mehrkampf
vertreten. Starke Leistungen zeigten neben den
Erstplatzierten vor allem auch die Gymnastinnen aus
Bulgarien, der Ukraine und Australien. Deutschland war in der
Meisterklasse nicht angetreten.
Mehrkampfsiegerin Daria Koroleva von der Rjazan RG Olympic School (RUS)
war auch in den Finals für alle anderen
Teilnehmerinnen völlig unerreichbar, siegte also in allen
Geräten.
Präsident von “No Limits
Gymnastics”: Erik Moers
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Turnierdirektorin Jana Vesela und der Turnier-Moderator
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Teams aus 19 Nationen und sage und schreibe 5
Kontinenten!
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JUNIOR
In der
Juniorinnen-Konkurrenz waren insgesamt 34 Gymnastinnen vertreten. Mit
Amber Heijdens (BEL, 86,733) siegte eine ausgezeichnete junge Gymnastin
vom Gastgeberverein "No Limits Gymnastics" aus Antwerpen. In der Spitze
ging es auf den ersten vier Plätzen außerordentlich
eng zu: auf dem Treppchen hinter Heijdens zwei Rumäninnen vom
"SC Irina Deleanu": Cristina Lautaru (86,691) und Irina
Lalciu (86,566). Auf Platz 4 mit Natalia Garcia
(Federació Catalana, 86,524) eine sehr starke Juniorin aus
Spanien. Dann erst, überraschend, Yana Lukonina aus
Russland (85,316).
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SIEGEREHRUNG MEHRKAMPF (v.l.n.r.):
1. Amber Heijdens (BEL)
2. Cristina Lautaru (ROM)
3. Irina Lalciu (ROM)
4. Natalia Garcia (ESP)
5. Yana Lukonina (RUS)
...
7. Alisa Bilali (GER)
17. Camilla Pfeffer (GER)
...
34. (Gymnastinnen insgesamt)
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Deutschland war mit zwei
Juniorinnen vertreten. Alisa Bilali (TSV Schmiden) begann
etwas verhalten, konnte sich aber von Gerät zu Gerät
super steigern und erreichte so im Mehrkampf Platz 7. Und nicht nur
das: sie konnte auch in drei der vier Gerätefinals einziehen,
lediglich das Reifenfinale hatte sie um die hauchdünne
Differenz von 0,008 Punkten (!) knapp verpasst. - Camilla Pfeffer (TSG
Tübingen) zeigte einen durchwachsenen Wettkampf. Sie
hatte die undankbare Aufgabe, in der frühmorgendlichen
Startgruppe A anzutreten. Die Übungen waren unterschiedlich
stabil, Einzelwertungen lagen zwischen Platz 13 und Platz 22,
so dass es am Ende immerhin für Platz 17 unter den
insgesamt 34 Juniorinnen reichte.
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für Deutschland im Kampfgericht: Isabell
Niethammer (Mitte)
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für Deutschland am Start: Alisa Bilali
(am Schild) und Camilla Pfeffer (dahinter)
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Erfolgreichste Nation in den
Juniorinnen-Finals war mit Abstand Rumänien.
Cristina Lautaru siegte mit Ball und Band, Irina Lalciu mit dem Seil.
Lediglich mit dem Reifen konnte sich die Spanierin Natalia Garcia
durchsetzen. Auch in den Finals zeigte die deutsche
Teilnehmerin Alisa Bilali (TSV Schmiden) eine sichtbare
Steigerung von Gerät zu Gerät. Mit dem Ball wurde sie
Sechste, mit dem Seil Vierte, und in der letzten Übung des
gesamten Turniers im Bandfinale mit einem absolut fehlerfreien Vortrag
erhielt sie dann sogar Platz 2!
Zum Abschluss des Turniers gab es
eine sehr sehenswerte Gymnastik-Gala mit Choreographien der heimischen
Gymnastinnen, Show-Übungen aus Sportakrobatik, Kampftanz
(asiatische Kampfsport-Bewegungsabläufe in Zeitlupe getanzt,
fantastisch!) und zahlreichen schönen Vorträgen der
Teilnehmerinnen aus aller Welt. Hier überzeugte ganz besonders
die niederländische Juniorin Danielle Bubberman, die schon in
Canada und Frankreich an Workshops des weltberühmten
“Cirque du Soleil” teilgenommen hat und eine
unglaubliche Mixtur aus (gleichzeitig!) Equilibristik, Contorsion und
Reifenjonglage mit 3 Geräten zeigte.
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Deutscher
Fußballmeister 2007:
unsere
Freunde vom VfB Stuttgart !!!
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Blieb noch eine wichtige Frage an
diesem Wochenende: Wer ist eigentlich in der
Fußball-Bundesliga Deutscher Meister geworden? Wenn
Gymnastinnen des Olympiastützpunkts Stuttgart unterwegs sind
und der VfB Stuttgart die allerbesten Chancen hat, so waren
natürlich alle Mitreisenden höchst gespannt auf das
Ergebnis. Zumal wir in Belgien keinen deutschen Radio- und
Fernsehempfang und auch kein Internet hatten. So wurde auf der
Rückfahrt das Ergebnis per Handy erfragt, und die Antwort
brachte einen Jubelausbruch im Bus! Sind doch einige Spieler und
Mitarbeiter des neuen Deutschen Meisters VfB Stuttgart eng mit der RSG
in Fellbach-Schmiden verbunden. Auch wenn wir bei der Rückkehr
gegen 23 Uhr in der Stuttgarter Innenstadt erhebliche
verkehrstechnische Probleme hatten - wir freuten uns mit den feiernden
Fans und hoffen, dass auch wir am kommenden Wochenende in Bremen den
einen oder anderen Deutschen Meistertitel, diesmal in der RSG, mit nach
Stuttgart und Fellbach-Schmiden bringen können!
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