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Karolina Raskina (TSV Schmiden) : |
Das vierte Turnier der diesjährigen Grand-Prix-Serie fand im spanischen Marbella statt. Karolina Raskina (TSV Schmiden) wurde mit einer sehr guten Wettkampfleistung Achzehnte des Mehrkampfs.
Insgesamt war das Turnier in Marbella der mit Abstand bestbesetzte Wettkampf der bisherigen Serie. 27 Gymnastinnen waren im Mehrkampf angetreten. So könnte Karolinas 18. Platz einen falschen Eindruck machen, man darf nicht vergessen, dass es erst ihr zweiter Start in einem so hochklassig besetzten Feld ist (siehe Siegerliste, in der man z.B. die hervorragende Marina Shpekht, Russland, "nur" auf Platz 9 findet). Da darf eine Debütantin auch mit Platz 18 sehr zufrieden sein, vorausgesetzt, sie turnt einen stabilen Wettkampf zur Zufriedenheit der eigenen Delegation. Und das war der Fall, so DTB-Teamchefin Birgit Guhr: "Karolina hat erneut einen stabilen Wettkampf gezeigt und bis auf einige technische Schwächen entsprechend ihres Leistungsvermögens geturnt. Angesichts der sehr guten Besetzung des Turniers hat sie sich mit dem 18. Platz recht gut geschlagen. Sie hätte im optimalen Fall auch noch zwei Plätze weiter vorn einkommen können; dennoch bin ich mit dem Ergebnis nicht unzufrieden."
Mit Ausnahme von Olga Kapranova aus Russland war die gesamte Weltspitze anwesend, zum ersten Mal in der diesjährigen Serie. Dennoch ging der Sieg nach Russland: Es gewann Evgenia Kanaeva, die auch in zwei Finals (Seil und Band) siegte. Vera Sessina, ebenfalls Russland, wurde Zweite im Mehrkampf und in allen vier Finals. Die Mehrkampfdritte Anna Bessonova aus der Ukraine siegte mit den Keulen, wurde Zweite mit dem Band, Vierte mit dem Reifen und Fünfte mit dem Seil. Die Weißrussin Inna Zhukova, Vierte des Mehrkampf, siegte mit dem Reifen. Mit Seil, Keulen und Band wurde sie jeweils Vierte.
Die recht weite Streuung der Treppchenplätze ist selten, aber in höchstem Maße erfreulich. Die Weltspitze ist breiter als nur zwei oder drei russische Gymnastinnen, aber das wird von den Kampfgerichten nicht immer so gesehen. Ergebnisse wie die von Marbella machen die Sportart - übrigens auch für Zuschauer und nicht zuletzt für die Medien - viel interessanter, als wenn immer nur vorher absehbare Ergebnisse langweilen.
01) 73,995 Evgenia Kanaeva, RUS
02) 73,585 Vera Sessina, RUS
03) 72,110 Anna Bessonova, UKR
04) 71,785 Inna Zhukova, BLR
05) 71,135 Aliya Yussupova, KAZ
06) 70,865 Natalia Godunko, UKR
07) 70,495 Aliya Garaeva, AZE
08) 69,830 Irina Risenson, ISR
09) 68,820 Marina Shpekht, RUS
10) 67,755 Ljubov Charkashina, BLR
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18) 62,310 Karolina Raskina, GER
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27) 57,265 D. Mantcheva, CAN
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| letzte Änderung: 08. Juni 2008 | Copyright © 2008 Ulrich M. Mehringer, Thomas Schütte |