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Mutprobe im Hochseilgarten Fellbach (v.l.n.r.): Rosa Gerwik, Laure Marx, Aleksandra Zapekina (Fotos: Thomas Schütte) |
Mit einem ungewöhnlichen Saisonauftakt sind die Gymnastinnen des Bundesstützpunkts und Landesleistungszentrums Fellbach-Schmiden ins neue Wettkampfjahr gestartet.Gleichzeitig mit dem schon traditionellen alljährlichen Sommerfest galt es einen über zweistündigen Parcours im Hochseilgarten Fellbach zu bewältigen. Insbesondere im Hinblick auf die neu formierte Nationalgruppe hatte sich die Stützpunktleitung diese besondere Aktion einfallen lassen, denn alles, was im Hochseilgarten wichtig ist, trifft auch in der Trainings- und Wettkampfhalle zu: Teamgeist, Zusammengehörigkeitsgefühl, Integration, Mut, manchmal sicher auch Überwindung, gegenseitige Hilfe und Unterstützung, sich aufeinander verlassen können ... und vieles mehr! Besonders erfreut waren die Veranstalter darüber, dass auch Familienangehörige der auswärtigen Gymnastinnen zum Teil von weither angereist waren, ebenso wie Vertreter/-innen der anderen Stützpunkte und des Deutschen Turner-Bundes. Während "unten" beim Sommerfest gute Gespräche geführt wurden und für das leibliche Wohl gesorgt war, gab es für die Parcours-Teilnehmer/-innen eine echte Mutprobe zu bestehen. In über zehn Meter Höhe, mit nichts als schwankenden Brettern und losen Seilen unter den Füßen, ja an einer Stelle sogar ein freier Sprung über das "Nichts" - ein riesiges Kompliment an alle Gymnastinnen, von denen keine einzige den Parcours abgebrochen hat, aber auch an die mutigen Erwachsenen wie Reinhold Römer, Schulleiter des Gustav-Stresemann-Gymnasiums in Schmiden, oder Stützpunktleiter Michael Bürkle, der mit seiner Familie in gleich drei Generationen über den Parcours ging - stets von seiner mutigen Enkelin Lena begleitet!
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| letzte Änderung: 04. Oktober 2008 | Copyright © 2008 Ulrich M. Mehringer, Thomas Schütte |